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Friedenspolitik - Bundeswehr in Kinder- und Jugendeinrichtungen in M-V

Hier findest Du meine Texte oder andere Publikationen zum Thema Friedenspolitik

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Bevor Du unterschreibst!
Die Bundeswehr geht, nach dem sie jetzt nicht nur verdeckt sondern auch hochoffiziell und öffentlich für deutsche Wirtschaftsinteressen Krieg führt, verstärkt auch der Rekrutierung junger Menschen in Schulen nach. In mehreren Bundesländern, u.a. auch in M-V, haben die Bildungsministerien den Miliärs mit sogenannten "Kooperationsvereinbarungen" die Schultüren weit aufgeschoben. Das Werben fürs sterben kann also im neuen Wehrkundeunterricht losgehen. Die DFG-VK hat jetzt einen neuen Flyer dazu heraus gegeben. Weitere Infos sind unter http://www.schulfrei-fuer-die-bundeswehr.de zu finden. Bestellungen des kostenlosen Flyer unter http://www.dfg-vk.de/webshop.

12.11.2010
Kooperationsvereinbarung Bundeswehr und Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern
Die Bundeswehr und das Bildungsministerium haben mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung die Schultüren für die Militärs weiter aufgestoßen. Jugendoffiziere werde so nun noch intensiver ihre Nachwuchswerbung für den Kriegsdienst bei Kindern und Jugendlichen anwenden.

20.07.2010
Schweriner Volkszeitung: - Bundeswehr-Vertrag gestoppt!
So weit, so gut. Nach einem Bericht der Schweriner Volkszeitung soll es den bisher vorliegenden Text einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Bundeswehr und dem Mildungsministerium jetzt erst einmal nicht geben und konnte zunächst gestoppt werden. Leider hat das Kabinett der Landesregierung aber auch bekräftigt, dass es so eine Vereinbarung geben soll. Also werden dann noch mehr Bundeswehrangehörige in den Schulen umher laufen und nach willigem Kanonenfutter suchen, Versprechen machen und die Perspektivlosigkeit unter Jugendlichen gerade in M-V ausnutzen. Aber wenn man dafür in die Welt reisen darf, kann man ja hier und da auch für die Interessen anderer einwenig (oder auch mehr) mit der MPi um sich herum ballern. Was macht es da, dass da dann auch einige Menschen zu tode kommen. Besonders bedauerlich ist es nur wenn es DEUTSCHE Tote sind. Aber die haben ja schon ein neues Ehrenmal in Berlin bekommen. - Im Ernst: Soldaten haben in Schulen nichts zu suchen. Wenn wir die Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern wirklich ernst nehmen, dann ist jedes militärisches Agieren, erst recht das außerhalb der Bundesrepublik, verfassungswidrig, da es gegen die Gebote der Friedenspflicht und der Gewaltfreiheit verstößt. Aber das passt den Regierenden hier natürlich nicht. Die Gewalt gegen Polizisten durch Menschen die sich oftmals gegen Ungerechtigkeiten wehren, bestimmt tagelang die Medien und soll Verschärfungen von Gesetzen zur Folge haben. Der Verfassungsbruch der Landesregierung ist dabei ein zuvernachlässigendes Ereigniss. Und außerdem ist es doch schon 20 Jahre so. Was soll es also? - - - Hier noch mal aus unserer Landesverfassung unter Artikel 18a: Friedensverpflichtung, Gewaltfreiheit - (1) Alles staatliche Handeln muss dem inneren und äußeren Frieden dienen und Bedingungen schaffen, unter denen gesellschaftliche Konflikte gewaltfrei gelöst werden können. (2) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker oder der Bürger Mecklenburg-Vorpommerns zu stören und insbesondere darauf gerichtet sind, rassistisches oder anderes extremistisches Gedankengut zu verbreiten, sind verfassungswidrig." (pdf-Datei der Zeitungsmeldung)

03.06.2010