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Internationales - Zur Scheinheiligkeit der regierungsamtlichen Tibet-Kampagne

In diesem Bereich habe ich Texte zu internationalen Entwicklungen eingestellt, von denen ich denke, dass sie viel zu wenig Verbreitung finden.

Weitere Informationen findest Du auch über meine Linkliste.

Berichte über Flüchtlingskinder frei erfunden?
Berichte über Flüchtlingskinder frei erfunden? (humanistischer pressedienst - www.hpd.de) Seit einigen Wochen bereist die österreichische Buchautorin Maria Blumencron (*1965) die Lande, um auf groß angelegter Lesetour ihr im Frühjahr 2008 bei Dumont erschienenes Werk „Auf Wiedersehen, Tibet" vorzustellen. Sie berichtet darin von ihren Erlebnissen als Fluchthelferin in Tibet. Wer sich die Details ansieht, gewinnt schnell den Eindruck, dass da etwas nicht stimmen kann. Seit Ende der 1990er, so Blumencron, habe sie in abenteuerlichen Unterfangen tibetischen Kindern zur „Flucht in die Freiheit" verholfen. Schon im Jahre 2000 hatte sie unter dem Titel „Flucht über den Himalaya" einen selbstgedrehten Dokumentarfilm dazu vorgestellt, dem sie 2003 ein Buch gleichen Titels, verlegt bei Piper, samt Hörbuchfassung bei Steinbach, nachschob. Ihre aktuelle Dumont-Publikation ist gewissermaßen die Fortsetzung des seinerzeit zum Bestseller avancierten Piper-Bandes. Blumencron, die gelegentlich mit Adelsprädikat als „Maria von Blumencron" auftritt, ist gelernte Schauspielerin. Außer ein paar Nebenrollen in unbedeutenden Theaterproduktionen und TV-Vorabendserien (z.B. „Kurklinik Rosenau" oder „Kommissar Rex") stand indes bis vor zehn Jahren nicht viel zu Buche.

24.11.2008
Exiltibeter machen weiter
von Ingo Nentwig in www.jungewelt.de - Am Sonntag hielt der Dalai Lama zum Abschluß der einwöchigen Tagung von über 600 Exiltibetern aus aller Welt in Dharamsala (Indien) eine Rede. Selbst hatte er an den Sitzungen nicht teilgenommen, um den Delegierten »eine freie Diskussion« zu ermöglichen. Trotzdem war die Versammlung am Samstag in einer ersten Erklärung zu dem Schluß gekommen, den bisherigen Kurs eines »mittleren Weges« im Kampf gegen China beizubehalten. Damit folgte sie dem bisherigen Kurs des Dalai Lama.

24.11.2008
Tibet-Lobbyist des Tages: Thomas Mann
Der Kampf um die Loslösung Tibets von China geht in eine neue Runde. Im nord­indischen Dharamsala berät die selbsternannte tibetische Exilregierung in dieser Woche über eine Radikalisierung des Engagements gegen Peking. Beobachter gehen davon aus, daß die vom Dalai Lama gepredigte Gewaltlosigkeit als Sezessionsstrategie nun auch offiziell aufgegeben wird. (pdf-Datei)

20.11.2008
China zerschlagen
BERLIN/BEIJING/DHARAMSALA (Bericht: www.german-foreign-policy.com) - Ein langjähriger Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen) fordert eine Radikalisierung der tibetischen Sezessionspolitik. Anlass ist ein Treffen von mehr als 600 Exiltibetern am Sitz der selbsternannten "Exilregierung" Tibets in Dharamsala (Indien), das am Montag begonnen hat. Die Versammlung wird über die tibetische Sezessionsstrategie der kommenden Jahre entscheiden. Wie der in Berlin ansässige Aktivist aus dem Grünen-Milieu verlangt, soll die Tibet-Bewegung nicht mehr formal für Autonomie, sondern offen für die Abspaltung des Gebietes kämpfen. Dies stößt in Dharamsala in zunehmendem Maße auf Sympathie. Mehrere deutsche Politiker und Polit-Organisationen halten trotz der unverkennbaren Radikalisierungstendenzen Kontakt zum tibetischen Exil und stützen dessen Strukturen, so die Parteienstiftungen von Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Gerade angesichts einer drohenden Eskalation sei es wichtig, präsent zu sein und "vermitteln" zu können, heißt es bei der Heinrich-Böll-Stiftung. In künftigen Konflikten in Westchina ist damit für deutsche Beteiligung gesorgt. (pdf-Datei)

19.11.2008
Augenzeuge
LHASA/FRANKFURT AM MAIN - www.german-foreign-policy.com dokumentiert einen Ausschnitt aus einem CNN-Interview mit dem britischen Journalisten James Miles ("The Economist"), der Augenzeuge der Unruhen in Lhasa wurde, und einen Ausschnitt aus einem Artikel der Frankfurter Rundschau, der auf einen Bericht desselben Journalisten rekurriert. (pdf-Datei)

04.08.2008