In der Presse



Empfang für Georg W. Bush wird vorbereitet
In Stralsund kamen gestern etwa 20 Menschen zusammen, um die Proteste und Aktionen gegen den Besuch des US-Präsidenten George W. Bush in Stralsund am 14.Juli vorzubereiten.(DFG-VK)

Um den Besuch des US-Präsidenten Georg W. Bush am 14. Juli 2006 in Stralsund vorzubereiten, kamen am Dienstag ca. 20 Personen aus Vereinen, Gewerkschaften und Parteien Mecklenburg und Vorpommerns im Stralsunder Gewerkschaftshaus zusammen.

Wie Monty Schädel, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereingte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), am Mittwoch in Rostock mitteilte, sind für den Tag des Treffens zwischen dem US-Präsidenten und der Bundeskanzlerin in der Hansestadt Mahnwachen, Versammlungen und eine Demonstration bei den Behörden angemeldet. Darüber hinaus wurden weitere Aktivitäten im Vorfeld des 14. Juli und für den Tag des Besuches besprochen.

„Wir werden die Staatsgäste mit vielfältigen Aktivitäten und Aktionen in der Hansestadt empfangen und um gegen die Kriegspolitik zu demonstrieren.“ versicherte Schädel. Breiten Raum in der Diskussion nahmen die mit dem Besuch erwarteten Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechte in Mecklenburg-Vorpommern und speziell in Stralsund ein. Der Kriegsgegner erklärte, dass diese Einschränkungen nicht widerspruchslos hingenommen werden würden und man auf juristische Auseinandersetzungen gut vorbereitet sei.

Die Teilnehmer des Treffens begrüßten, dass die deutsche Friedensbewegung ebenso zum 14. Juli nach Stralsund mobilisieren will. Am Sonnabend hatte eine Beratung von Friedensorganisationen in Berlin beschlossen, in der Zeit vom 13. bis zum 15. Juli bundesweit gegen den Besuch des Präsidenten und dessen Vorbereitung eines Krieges gegen den Iran zu protestieren.

Schädel betonte, dass es für alle auf dem Treffen Anwesenden selbstverständlich war und ist, dass es in dem Protest gegen die Politik des US-Präsidenten, keinerlei Gemeinsamkeiten oder Anknüpfungspunkte mit Rechtsextremisten gäbe. Monty Schädel: „Nazis sind auf unseren Veranstaltungen nicht willkommen und werden, so sich zu erkennen geben, auch nicht geduldet!“

Monty Schädel am 24.05.2006